Gerade in dieser besonderen Zeit, in der Solidarität mehr denn je gefragt ist, möchten wir den Moment nutzen um Danke zu sagen! Denn hinter unserer Stiftung und meiner persönlichen Arbeit stehen mittlerweile viele helfende Hände, die das Projekt möglich machen und tolle Unterstützung bieten.

Eigentlich sollte ich mit meiner Frau Jutta bereits seit dem 28.4.2020 in Tansania sein zur Betreuung meiner Projekte… es kam anders, Corona hat auch in der Entwicklungshilfe zu einem „shut down“ geführt und unsere Flüge wurden storniert.
Leider ist im Moment nicht absehbar, wann ich wieder vor Ort meine Arbeit fortsetzen kann.
Wie aus der Presse zu entnehmen ist, leiden die Ärmsten in der 3. Welt am stärksten unter der Pandemie: ein „social distancing“ ist in der Wohnsituation und auf den Märkten, wo die meisten Leute ihr tägliches kleines Geld verdienen müssen nicht umzusetzen. Es fehlt komplett an hygienischen Maßnahmen zur Infektvorbeugung.
Erschreckend ist die Nachricht, dass durch Transportausfälle die dringend benötigten Medikamente für Impfkampagnen gegen Masern, Polio und Tetanus in Afrika nicht mehr ankommen und somit sehr viele Kinder ungeimpft bleiben müssen.

Der Tourismus in Ostafrika als eine große Einnahmequelle ist auf null ausgebremst. Die Grenze Tansanias zum Nachbarland Kenia ist geschlossen und somit fehlen die gewohnten Einnahmen der Maasai aus dem Viehhandel mit dem Nachbarn.
Hinzu kommen Ernteausfälle durch die Heuschreckenplage in Ostafrika. Die dringend benötigten Pestizide können nicht geliefert werden, da die Transportwege blockiert sind.

Für mich bleibt aktuell nur die Betreuung meiner Projekte aus der Ferne. Unterstützen kann ich die Krankenhäuser durch Geldzuwendungen und meine Sammlung von chirurgischen Instrumenten und sonstigen Ausrüstungen.
Zur Zeit habe ich bereits wieder ca. 20 m² Hilfsgüter gesammelt, die voraussichtlich im Herbst in einem oder zwei Containern nach Tansania auf die Reise gehen werden.

 

Auf diesem Wege danke ich allen Unterstützern der Kuehn-Foundation für Geldspenden, Sachspenden und ehrenamtliche Hilfe.
Ohne Euch läuft nichts!

Ein besonders großer Dank geht an Roman Engelhart, dem Geschäftsführer der Sammelzentrale „Aktion Hoffnung“ in Laupheim.
Ich bin sehr glücklich, mit ihm und seiner Organisation einen hilfsbereiten Partner bei der Sammlung von chirurgischen Instrumenten und Ausrüstung zur Unterstützung afrikanischer Hospitäler gefunden zu haben .

Bernd Bierau, Mitarbeiter der Sammelstelle „Aktion Hoffnung“ in Laupheim, unterstützt uns tatkräftig bei der Logistik unserer Instrumentensammlung.
(Hier zu sehen mit unseren tansanischen Gäste im März 2020)

Mit geballtem Sachverstand hilft Doris Stücke, OP-Schwester aus der Nova Clinic, die gesammelten chirurgischen Instrumente und Geräte zu sortieren bevor sie sich auf den Weg nach Afrika machen.

Dr. Wasmer aus München unterstütze uns mit einer großen Hilfslieferung! Herzlichen Dank dafür!

Im Büro werde ich bei der Korrespondenz mit den Institutionen, Unterstützern und Spendern von meiner Tochter Lisa Orton ehrenamtlich unterstützt.
Auch ihr Mann, Jai Orton, packt tatkräftig mit an und hilft ehrenamtlich bei der Logistik der Hilfslieferungen.

Dr. med. Thomas Kühn

Facharzt für Orthopädie
und Unfallchirurgie
Ambulantes Operieren
Sportmedizin, Chirotherapie
Sozialmedizin, Rehabilitation

Sitz der „Kuehn Foundation“

Probststr. 13
88400 Biberach

www.kuehn-foundation.de
t.kuehn@kuehn-foundation.de